Straffungscremes, künstliche „Hymen" mit Kunstblut sowie chirurgische Eingriffe zur angeblichen Wiederherstellung des Jungfernhäutchens: Der boomende Hymen-Markt nutzt die Verzweiflung junger Frauen für seine Werbezwecke und baut auf dem frauenfeindlichen Konzept der weiblichen Jungfräulichkeit auf.
Eine Qiio-Autorin hat über den Mythos des Jungfernhäutchens und den Einfluss von Religion und Gesellschaft sowie über den boomenden Markt rund um Jungfernhäutchenrekonstruktionen geschrieben. Ich wurde beauftragt, die Kopfzeile sowie eine Illustration für die Social-Media-Kanäle des Magazins zu gestalten.