Persönliche Arbeiten

Reduce, Reuse, Recycle

Anstatt (zu viele) Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen, sollten wir uns darauf konzentrieren, weniger, aber dafür hochwertige und nachhaltige Produkte zu erwerben. Anstatt Dinge, die Löcher haben oder nicht mehr richtig funktionieren, sofort wegzuwerfen, sollten wir versuchen, sie zu reparieren oder zu verkaufen. Anstatt gedankenlos alles in den Müll zu werfen, sollten wir uns darüber informieren, welcher Müll wohin gehört.

Wir leben in einem kapitalistischen System, das davon profitiert, dass wir jede Saison neue Dinge kaufen – wobei die Saisons teils nur zwei Wochen dauern. Kleidung, die nicht verkauft wird, wird beispielsweise oft sofort verbrannt – dasselbe gilt für zurückgegebene (Fast-Fashion-)Kleidung. Die Menschen, oft Frauen und Kinder des globalen Südens, die diese Kleidung herstellen, erhalten nicht einmal den Mindestlohn und können mit ihrem Gehalt kaum überleben. Oft sterben sie sogar bei Arbeitsunfällen.

Es liegt zwar nicht allein in der Verantwortung der Verbraucher:innen, ihr Verhalten zu überdenken, aber es ist zumindest ein Anfang. Und wenn genug Menschen ihr Verhalten ändern, wird der Markt folgen. Allerdings springen derzeit viele Marken auf den Zug der Nachhaltigkeit auf und täuschen den Verbraucher:innen vor, sie hätten ihr Verhalten geändert.

Ich habe diese Zeichnung für die Our Planet Week im März 2021 erstellt, eine Social-Media-Illustrationsveranstaltung, die sich auf die Umwelt konzentriert und sich damit befasst, was wir tun können, um unserem Planeten und all seiner Schönheit, die wir bewahren wollen, zu helfen.

2021

Illustration Reduce, Reuse, Recycle von Viktoria Spokojna